Bezirk Schwyz rechnet für 2021 erneut mit roten Zahlen


News Redaktion
Regional / 16.10.20 16:18

Der Bezirk Schwyz rechnet für das kommende Jahr mit einem Defizit von fast 5 Millionen Franken. Das ist etwas weniger als im vergangenen Jahr, die zuletzt gesenkten Steuern sollen unverändert bleiben bei 50 Prozent einer Einheit.

Schwyz ist eine der 15 Gemeinden des gleichnamigen Bezirks, der für das kommende Jahr mit einem Defizit rechne. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)
Schwyz ist eine der 15 Gemeinden des gleichnamigen Bezirks, der für das kommende Jahr mit einem Defizit rechne. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Bei einem Aufwand von 62,2 Millionen Franken und einem Ertrag von 57,2 Millionen Franken bleibt unter dem Strich ein Fehlbetrag von rund 4,9 Millionen Franken, wie der Bezirk am Freitag mitteilte. Für das laufende Jahr lag das budgetierte Defizit bei 5,7 Millionen Franken. Damals war aber eine geplante Steuersenkung in der Erfolgsrechnung enthalten.

Für das kommende Jahr sollen sowohl der Aufwand um rund 7 Millionen Franken, als auch der Ertrag um rund 6 Millionen Franken tiefer ausfallen. Bei den Steuern der juristischen und der natürlichen Personen rechnet der Bezirk mit einem Rückgang.

Das Eigenkapital schrumpft von 20 Millionen auf 15 Millionen Franken. Bei gleichbleibendem Steuerfuss nimmt es weiterhin ab, der Bezirk rechnet ab 2024 mit einem Fehlbetrag von knapp 5 Millionen Franken.

Einen um 10 Millionen Franken höheren Betrag hat der Bezirk für 2021 bei den Nettoinvestitionen eingestellt. Diese belaufen sich auf knapp 24 Millionen Franken. Gemäss Angaben des Bezirks ist damit bei den Investitionen ein Höhepunkt erreicht. Die Investitionen reduzieren sich bis 2024 kontinuierlich wieder auf rund 5 Millionen Franken.

Der Bezirk Schwyz mit seinen 15 Gemeinden umfasst gut die Hälfte des Kantonsgebiets, jedoch nur knapp zwei Fünftel der Einwohnerzahl. Er hat die Steuerhoheit für gewisse Bereiche wie Bildung, Sicherheit und Energie.

(sda)


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