Impfbereitschaft der Schweizer Bevölkerung stark angestiegen


News Redaktion
Schweiz / 10.06.21 03:20

In der Schweizer Bevölkerung ist die Bereitschaft, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, im ersten Halbjahr 2021 stark angestiegen.

Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, stellt eine wachsende Bereitschaft in der Bevölkerung fest, sich impfen zu lassen. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)
Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, stellt eine wachsende Bereitschaft in der Bevölkerung fest, sich impfen zu lassen. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Bei den über 70 Jahre alten Personen sei die Impfbereitschaft hervorragend, sagte Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, in einem Interview mit den Tamedia-Zeitungen (Donnerstagausgabe). Die Impfbereitschaft sei in den letzten Jahren grösser geworden.

Generell lasse sich sagen, dass die Impfwilligkeit mit dem Alter zunehme. Für jene, die jetzt geimpft würden, sei das Coronavirus weniger gefährlich. Die 20- bis 40-Jährigen gingen wegen Covid-19 seltener ins Spital als die 50- bis 70-Jährigen. Es sei deshalb richtig, dass die jüngere Generation eine Impfung anders überlege.

Die Angst vor Spätfolgen wegen des Coronavirus hält Berger für unbegründet. Dass ein Wirkstoff erst nach Jahren Folgen zeige, gebe es praktisch nie. Spätfolgen würden in der Regel in den ersten Monaten sichtbar. Für wenig wahrscheinlich hält der Präsident der Impfkommission, dass es dereinst eine Herdenimmunität geben wird.

(sda)


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