Verschärfte Maskenpflicht und Apéro-Verbot an der ETH


News Redaktion
Schweiz / 16.10.20 17:15

Nach der Universität Zürich verschärft auch die ETH die Maskenpflicht. Neu gilt diese auch im Sitzen. Die Hochschule wird das Homeoffice zudem wieder intensivieren. Apéros und ähnliche Veranstaltungen werden verboten.

Verschärfte Maskenpflicht, keine Apéros, kein Weihnachtsessen: Die ETH verhängt neue Massnahmen gegen die Corona-Pandemie. Im Bild die Polyterrasse. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)
Verschärfte Maskenpflicht, keine Apéros, kein Weihnachtsessen: Die ETH verhängt neue Massnahmen gegen die Corona-Pandemie. Im Bild die Polyterrasse. (Archivbild) (FOTO: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Bisher konnten Studierende die Maske abnehmen, sobald sie am Arbeitsplatz sassen. Dies ist nun wegen der stark steigenden Coronazahlen vorbei. Ab kommendem Montag gilt die Maskenpflicht auch an den Studierendenarbeitsplätzen.

Physische Sitzungen sind nur noch mit Masken zulässig. Dies betreffe auch Mitarbeiter- oder Beratungsgespräche mit nur zwei Personen. Wie die ETH am Freitag mitteilte, muss die Maske sogar dann getragen werden, wenn es eine Plexiglaswand gibt.

Homeoffice soll ab Montag zudem wieder intensiviert werden. Die Anwesenheit an der ETH sei auf die betrieblich notwendigen Aktivitäten zu beschränken. Die experimentelle Forschung solle dadurch aber nicht eingeschränkt werden.

Einschränkungen gibt es dafür für soziale Anlässe: Apéros und sonstige Anlässe sind verboten. Die ETH-Leitung empfiehlt den Teams zudem sehr, auf Weihnachtsessen zu verzichten. Die Hochschule wird die Essen in diesem Jahr deshalb nicht finanziell unterstützen. Verbieten kann sie die Essen aber nicht.

Wir sind uns bewusst, dass dies einschneidende Massnahmen sind, wird Vizepräsident Ueli Weidmann, zitiert. Vor allem mit dem Apéro-Verbot taten sich die Verantwortlichen offenbar schwer. Wir wissen, dass es vielen ETH-?Angehörigen ein Bedürfnis ist, auf Erfolge anzustossen, und dass solche Anlässe den Teamgeist fördern.

Doch sei eben auch bekannt, dass bei geselligen Anlässen die Gefahr für Ansteckungen am grössten sei. Vom Verbot betroffen sind nicht nur Apéros in den Aussenbereichen, sondern auch jene in den Gastrobetrieben. Die ETH erwartet von ihren Angehörigen, dass sie sich auch in ihrer Freizeit verantwortungsbewusst verhalten.

(sda)


Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere Sperrungen bei A2-Baustelle Hergiswil NW
Regional

Weitere Sperrungen bei A2-Baustelle Hergiswil NW

Die Bauarbeiten an der A2 bei Hergiswil NW führen von Ende Oktober bis Mitte Dezember zu nächtlichen oder durchgehenden Verkehrseinschränkungen. Betroffen sind die Ausfahrt Hergiswil Nord Richtung Süden sowie der Loppertunnel Richtung Obwalden-Brünig.

VCS wehrt sich gegen das Fällen geschützter Bäume in Altdorf
Regional

VCS wehrt sich gegen das Fällen geschützter Bäume in Altdorf

Der VCS wehrt sich mit einer Beschwerde gegen die Absicht des Kantons Uri, in Altdorf beim Kollegium rund 50 zum teil geschützte Bäume zu fällen, um die dortigen Bushaltestellen behindertengerecht umzubauen. Eine behindertengerechte Umgestaltung der Haltestellen ist laut dem Umweltverband auch ohne Radikalmassnahme möglich.

Firmenkonkurse auch im September rückläufig
Wirtschaft

Firmenkonkurse auch im September rückläufig

Noch schlägt sich die Corona-Krise dank den Hilfsmassnahmen der Schweizer Regierung nicht in den Zahlen zu Firmenpleiten und Neugründungen nieder. Die Zahl der Konkurse war im September erneut rückläufig.

Titelverteidiger Bayern München empfängt Atlético Madrid
Sport

Titelverteidiger Bayern München empfängt Atlético Madrid

Titelverteidiger Bayern München startet heute Mittwoch mit dem Duell gegen Atlético Madrid in die neue Champions-League-Saison.