Wenige Hundert Menschen am abgesagten Basler Morgenstreich


News Redaktion
Schweiz / 22.02.21 06:12

Trotz Absage der Basler Fasnacht haben sich am Montagmorgen um vier Uhr wenige Hundert Menschen zum stillen Morgenstreich in der Basler Innenstadt eingefunden. Mit ganz wenigen Ausnahmen hielten sich die Anwesenden an das Trommel- und Pfeifer-Verbot

Erleuchtete Laternen sorgtenam eigentlich abgesagten Morgenstreich af dem Basler Rümelinsplatz für ein kleines Bisschen Fasnachtssstimmung. (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)
Erleuchtete Laternen sorgtenam eigentlich abgesagten Morgenstreich af dem Basler Rümelinsplatz für ein kleines Bisschen Fasnachtssstimmung. (FOTO: KEYSTONE/URS FLUEELER)

Ein klein wenig Fasnachtsstimmung kam vor allem auf dem Rümelinsplatz auf, während andere Plätze und Strassen in der Innenstadt wenig bevölkert waren. Mehrere Cliquen hatten dort ihre beleuchteten Laternen, die im vergangenen Jahr nicht zu Einsatz gekommen waren, aufgestellt.

Kostümierte Fasnächtlerinnen und Fasnächtler waren nur wenige anzutreffen. Live getrommelt und gepfiffen wurde nach der Direktive der Regierung und des Fasnachts-Comités, das Gässeln zu unterlassen, mit ganz wenigen Ausnahmen nicht. Der Morgestraich-Marsch war aber dennoch zu hören: Viele Anwesende liessen ihn über mitgeführte Boom-Boxes erklingen.

Die Polizei zeigte mit Einsatzfahrzeugen und zahlreichen Patrouillen Präsenz. Sie forderte Anwesende, die sich zu grösseren Gruppen zusammengefunden hatten, auf, ihre Hygienemasken anzuziehen, hielt sich ansonsten aber zurück. Gegen fünf Uhr begann sich die Innenstadt wieder weitgehend zu leeren.

Stunden später sprach das Basler Justiz- und Polizeidepartement in einer Mitteilung von einem ruhigen Nicht-Morgestraich. Es hätten keine Ordnungsbussen ausgestellt werden müssen.

Ein positives Zwischenfazit hatte in einer Medienmitteilung vom Sonntagabend auch die Baselbieter Polizei. Am Sonntag sei es vor allem aber im oberem Baselbiet zu fasnächtlichen Aktivitäten gekommen, die weitgehend ruhig verlaufen seien. Einzig bei der Maskentragpflicht sind laut Communiqué Übertretungen festgestellt worden. Die angesprochenen Personen hätten sich aber grösstenteils einsichtig gezeigt.

(sda)


Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Paraguays Gesundheitswesen steht in Corona-Krise vor dem Kollaps
International

Paraguays Gesundheitswesen steht in Corona-Krise vor dem Kollaps

Rund ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie in Südamerika gerät das Gesundheitswesen in Paraguay an seine Grenzen.

Dario Colognas Triumphe und Tragödien
Sport

Dario Colognas Triumphe und Tragödien

Das Einzelrennen über 15 km schuldet Dario Cologna noch etwas. An Weltmeisterschaften war der Bündner oft vom Pech verfolgt. Ganz anders als bei Olympia.

Verkehrsstatistik im Thurgau: Corona-Tief und Ausflugs-Hoch
Schweiz

Verkehrsstatistik im Thurgau: Corona-Tief und Ausflugs-Hoch

Die Corona-Massnahmen haben sich auch in der Verkehrsstatistik des Kantons Thurgau von 2020 niedergeschlagen: Während im März und April der Strassenverkehr stark zurückging, gab es von Juli bis September mehr Betrieb an den Ausflugszielen am Bodensee.

1130 Neuinfektionen in der Schweiz
Schweiz

1130 Neuinfektionen in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1130 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 16 neue Todesfälle und 57 Spitaleinweisungen.