Zürcher Polizei löst illegale Partys und Autotreffen auf


News Redaktion
Schweiz / 21.02.21 12:59

In der Stadt Zürich hat die Polizei in der Nacht auf Sonntag wegen den Corona-Massnahmen des Bundes zwei illegale Partys sowie mehrere Autotreffen aufgelöst. Insgesamt wurden über zweihundert Personen weggewiesen und über sechzig gebüsst.

In der Stadt Zürich haben sich in der Nacht auf Sonntag unerlaubterweise dutzende Menschen zu grösseren Partys getroffen. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/UELI CHRISTOFFEL)
In der Stadt Zürich haben sich in der Nacht auf Sonntag unerlaubterweise dutzende Menschen zu grösseren Partys getroffen. (Symbolbild) (FOTO: KEYSTONE/UELI CHRISTOFFEL)

Die Polizei traf auf diversen Strassen und Parkplätzen in den Stadtkreisen 1 und 2 auf grössere Gruppierungen von Autofahrern. Die Beamten kontrollierten laut Mitteilung der Stadtpolizei 78 Fahrzeuge und sprachen gegenüber den Insassen 149 Wegweisungen aus. Um einen weiteren Zulauf zu verhindern, sperrte die Polizei Bereiche der Fraumünster- und der Börsenstrasse für kurze Zeit für den gesamten Verkehr.

Daneben schritt die Polizei wegen illegalen Privatpartys ein. Eine davon wurde beim Schützenhaus Hasenrain mit rund 50 Personen gefeiert. Anwohner hatten kurz nach 19.30 Uhr ein grösseres Feuer im Wald entdeckt und den Behörden gemeldet. Daraufhin rückten mehrere Patrouillen aus. Die Party wurde umgehend aufgelöst. Alle Teilnehmenden wurden wegen Verstössen gegen die Covid-Verordnung gebüsst und weggewiesen.

Auch im Kreis 5 feierten rund ein Dutzend Personen in einer Liegenschaft gegen 23.30 Uhr eine private Party auf engstem Raum. Hier meldeten ebenfalls Anwohner der Polizei den Lärm. Alle Teilnehmenden wurden gebüsst. Sie mussten die Party auflösen. In der Schweiz sind derzeit wegen der Coronavirus-Pandemie an Treffen mit Freunden oder der Familie nicht mehr als fünf Personen erlaubt.

(sda)


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